Pfarrkirche St. Peter Endingen
- Baugeschichte von Hermann Brommer
- Baumeister und Künstler der Peterskirche von Hermann Brommer
- Glocken der Peterskirche
- Die Unschuldigen Kindlein von Karl Kurrus
- Renovierung 2009/2010
- Die Stieffel Orgel
Pfarrkirche St. Peter
Um das Jahr 1200 errichtete das Kloster Einsiedeln in Unterendingen die im romanischen Stil erbaute St. Peterskirche.
Weitere urkundliche Erwähnungen erfolgten 1256 sowie 1275 in Verbindung mit dem Titel Dekanatskirche Endingen.
Im Turm befinden sich 5 Glocken, die im 13.,15. und 18. Jahrhundert gegossen wurden.
Der 48 m hohe gotische Turm und das Bildnis des ersten Papstes Petrus, in Stein gehauen, über dem Turmeingang zur spätbarocken Kirche, sowie das nördlich gelegene gotische Beinhaus aus dem Jahre 1481 sind Zeugen der christlichen Vergangenheit der Pfarrei.
1739 hat die Pfarrei vergeblich versucht den Neubau von St. Peter zu erreichen. Erst am 10. Mai 1769 hat ein dringender Hilferuf der Stadt an die vorderösterreichische Regierung in Freiburg bewirkt, der äußersten Baufälligkeit wegen, tätig zu werden.
Am 24. April 1773 wurde der damalige Stadtbaumeister in Freiburg, Johann Baptist Häring aus Immendingen, mit dem Abbruch und Neubau beauftragt. Um preisgünstig die Kirche erstellen zu können, beschäftigte Häring vorwiegend Handwerker aus dem Breisgau und Kaiserstuhl. Für die Ausschmückung der Kirche mit Bildern aus dem Wirken des hl. Petrus, beauftragte er Johann Pfunner aus Innsbruck und für die Bildhauer- und Holzarbeiten Josef Amann aus Tannheim/Tirol sowie Bernhard Löffler aus Endingen.
1779 wurde die Orgel durch Hoforgelbauer Ferdinand Stieffell aus Rastatt mit 22 Registern und einem Manual fertig gestellt. Die sich im Bau befindliche Kirche wurde am Sonntag, den 13. August 1775 durch den Konstanzer Weihbischof Freiherr v. Hornstein, unter Beisein des Tennenbacher Abtes Maurus, konsekriert. Das Bauvorhaben war mit der Ausführung des Auftrags der farbigen Fassung der Kanzel am 27. Mai 1786 beendet.


