Orgel St.Martin Riegel

 
 

Disposition Orgel Riegel St. Martin

 

Zum Instrument

Das Orgelgehäuse ist aus massivem Eichenholz gearbeitet, die Gehäuserückwände sind aus Fichtenholz. Die Windladen, ebenfalls aus massiver Eiche, wurden auf den Unterseiten beledert.

Die Trakturen der neuen Orgel sind rein mechanisch und haben einheblige Tasten.

Alle offenen Labialpfeifen sind "auf Ton” geschnitten, die gedeckten Pfeifen oben zugelötet. Zungenregister haben nach norddeutscher Tradition Eichenstiefel. Die breiten Messingkehlen haben Bleiauflagen und sind zum Teil beledert. Die Orgel hat insgesamt 2488 Pfeifen, davon 2346 aus Metall und 142 aus Holz.

Im Ganzen wurden für die Orgel 21m³ Eichenholz und 10m³ Fichtenholz verarbeitet, vom Fichtenholz allein 3m³ für die 12 größten Pfeifen des Registers Untersatz 32'. 

Ausführung: Orgelbauwerkstatte Riegner  & Friedrich, Hohenpeißenberg.

Prospektentwurf, Gesamtkonstruktion und technische Leitung: Reinhold Friedrich, Orgelbaumeister

Mensuren und Intonation: Gunter Riegner, Orgelbaumeister Mitarbeiter: Benno Holländer, Johannes Knaupp, Konrad Pichler, Robert Schmid, Alexander Steinbeißer, Alois Schwingshandl, Dietmar Zenker.

Entwurf und Ausführung der Bildhauerarbeiten: Hans Guggemos, Partenkirchen.

Beschriftung der Registerschildchen: Wolfgang Koch, Endingen.