Zeittafel für die Wallfahrtskirche St. Martin

Zusammengestellt nach den Veröffentlichungen von Brammer, Futterer/Schätzle und Brednich/Kurrus.

  
  • um 1200         Kirchenbau im Rundbogenstil, romanisch ;Tympanon
  • 1256               Christus-Glocke, datiert im Guß
  • 1274               erstmals erwähnt
  • 1333                Ablaßbrief von 14 Bischöfen
  • Mitte 14. Jh.:   Betzeit-Glocke: Inschrift „O REX GLORIE . . und in deutscher Schrift
  • „WER DISE GLOCKE BECH+OVVE DEN BECHIRME VNSER FRQVVE"
  • um 1430          Wallfahrtsbild entstanden
  • 1455                St.Martin wird selbständige Pfarrei
  • 1467                Bruderschaftspfründe der Handwerksgesellen für den Liebfrauenaltar
  • 1470/71           Kirchenneubau, spätgotischer Spitzbogenstil; Tympanon
  • 1615                Auffahrtsabend — Tränenwunder
  • 1615/16           Drei gedruckte Bestätigungen des Tränenmirakels; Lied ,,Bronnen-Quelle, Flüß und Meere"; ,,new Zeytung"
  • vor 1622         Gnadenbild auf den Hochaltar übertragen
  • 1651               Rosenkranzbruderschaft
  • 1729               Entwendung der silbernen Krone des Gnadenbildes
  • 1749               Neuer Hochaltar konsekriert
  • um 1780         Darstellung der „Wundertätigen Jungfrau und Mutter Gottes Maria in Endingen"durch Peter Mayer
  • 1783               Rosenkranzbruderschaft aufgehoben
  • 1811/12          Lichterprozession mit etwa 3000 Menschen
  • 1827               Blitzschlag in den Turm, Brand
  • 1837               Abbruch der Kirche gefordert
  • 1844               Gemeindeversammlung einstimmig für die Kirche
  • 1845               Grundsteinlegung für den Kirchenbau
  • 1846               Weihe der neuerbauten Kirche
  • 1914/45          Schäden an der Kirche in den zwei Weltkriegen
  • 1934               Wiederbelebung der Wallfahrt durch den späteren Dekan Oskar Eiermann
  • 1949/75          Wiederinstandsetzung und Restaurierung der Kirche
  • 1981               Zwei neue Glocken